Letzte und diese Woche habe ich nach langer Zeit mal wieder 2 Klasse eines Realschule Plus. Es war einfach super. Ich habe mich nicht nur mit den Schülern super verstanden, sondern auch zu den begleitenden Lehrer hatte ich eine gute Beziehung.
Leider war das nicht immer so. In den ersten beiden Begegnungen mit den Lehrern von dieser Schule war das Klima sehr angespannt. Sie konnten meine Stränge beim Einhalten von Regeln und die für sie “zu langen” Reflexionsrunden nach den Aktion nicht verstehen. Es gipfelte in ein sehr emotionsgeladenes und leider auch persönliches – nicht sachliches – Streitgespräch. Danach beschloss ich nicht mehr mit Gruppen aus dieser Schule zu arbeiten.
Mit den Schülern einer Grundschule macht die Arbeit immer Spaß. Diese Woche gab es zusätzlich noch viel Sonnschein. Leider war es nur ein Kurzprogramm und somit die Zeit viel zu kurz um wirklich tiefgreifende Erkenntnisse in den Kindern auszulösen. Schade!
Und direkt nach dem Einsatz als Hochseilgarten-Trainer für Konzilianz e.K. gleich noch 2 Einsätze für den Transparenz e.V.. In diesen Tagen war es wirklich sehr kalt, so dass auch ich während wir im HSG waren gefroren habe – gefühlte -15°C.
Oh man, was war das für ein Programm! Aber ich glaube den Schülern der Hauptschule, aus einem sozialen Brennpunkt komment, hat es super gefallen. (Hoffentlich) haben sie gelernt dass ein miteinander stressfreier und angenehmer ist als wenn jeder versucht egoistisch nur seine Bedürfnisse in den Vordergrund zustellen.
Bei einem Kurzprogramm über 2 Tage bin ich immer skeptisch, ob die Übungen ihre Nachhaltigkeit bekommen so wie geplant.
Bis gestern war ich 2 Tage für den Transparenz e.V. in der Jugendherberge in Bad Münstereifel tätig. Dort leitete ich das Top-Secret-Programm für eine 4. Klasse einer katholischen Grundschule. Hierbei handelt es sich um ein Spielepädagogisches Programm in dem die Kinder viele Spiel und Aufgaben bekommen zu Thema: Wir werden Detektive!
Die Kinder suchen dabei z.B. als Nachtaktion im Wald nach Lösungsbuchstaben, bauen Kodierräder für geheime Botschaften oder schreiben sie unsichtbar mit Milch. Auch nehmen sie Finderabdrücke und erstellen sich gegenseitig Steckbriefe.
Wie immer hat es nicht nur mir sondern auch den Kindern sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich immer wenn solche Programme stattfinden.
In den letzten 2 Tage war ich wiedermal als Erlebnispädagoge tätig. Diesmal waren 3 Klassen einer Grundschule in der Jugendherberge Hellenthal zu besuch und wieder einmal war die Zeit zu knapp. In 1½ Tage kann man effektiv nur sehr wenig in der Kindern bewegen. Schade eigentlich, denn die 27 kleinen Racker waren sehr neugierig und erste Erfolge stellen sich dann zum Schluss auch ein. Aber leider noch nicht bei allen und ich habe die Vermutung auch nicht nachhaltig.
Besser wäre für sie eine Klassenfahrt mit einen 4-Tage-Programm gewesen.
Am Mittwoch habe ich als Hochseilgarten-Trainer im Auftrag vom Transparenz e.V. gearbeitet. Die Gruppe war eine 6. Klasse eines Gymnasiums und ihre Sozialkompetenz war ausgesprochen hoch. Wir Trainer mussten nicht oft die Kinder dazu animieren sich gegenseitig zu helfen und so hatten wir viel Spaß. Die Gruppe schaffte es dass viele Kids viele Stationen ausprobieren konnten. Einige haben sogar ihre eigene Angstgrenze überwunden.
Ein toller Tag für alle!
Gestern war ich mit einer Kollegin in der Jugendherberge Hellenthal um eine Gruppe von Vätern mit ihren Kindern im Hochseilgarten zu betreuen. Die insgesamt 18 Teilnehmer hatten riesigen Spaß und einige Väter waren über die Leistung ihrer Kinder sehr überrascht. Zum Schluss war das Vertrauen von einigen Väter so groß, dass sie sich selbst von ihren eigenen Kindern sichern haben lassen.
Am 08. und 09. Juni war ich wieder in der Jugendherberge Hellenthal und habe für den Transparenz e.V. ein verkürztes Erlebnispädagogisches Programm durchgeführt.
Es war ein schwieriges Programm da es sich um 16 Schüler einer Sonderschule handelte. Wiedermal stellte ich fest, dass gerade diese Kinder solche besonderen Programm nötig, aber leider nicht die finanziellen Mittel haben. So buchten sie statt den üblichen 4 Tagen ein Kurzprogramm welches schon nach 2 Tagen beendet ist.
Trotz der schwierigen Umstände bin ich mir sicher in den meisten Kids ein kleines Bewusstsein für soziales Verhalten erschaffen zu haben. Ich hoffe dass die Lehrer und ihr Umfeld damit weiterarbeiten.
Nach längerer Seminarpause hatte ich nun endlich wieder einmal ein Erlebnispädagogisches Programm in der Jugendherberge Hellenthal für den Transparenz e.V. Es war eine 6. Klasse einer Realschule.
Nach der üblichen Begrüßung am Montag Mittag begannen wir direkt mit einer Gruppenaufgabe zur Förderung der Interaktivität. Leider machte uns der Regen aber einen Strich durch die Rechnung und wir mussten abbrechen.
Am Dienstag starteten wir wieder gut gelaunt mit Vertrauens- und Wahrnehmungsübungen. Nach dem Vertauensfall, überraschenderweise trauten sich viele von denen, wagte ich nochmals einen Versuch einer Kooperations- bzw. Interaktionsaufgabe. Doch leider platzte wieder einmal das Wetter mit heftigen Regen in unsere Aufgabe hinein. Schade eigentlich, denn die Gruppe war auf einen sehr guten Weg es zu schaffen.
Am Mittwoch war dann der große Hochseilgarten-Tag angesagt. Da bei uns alles überdacht ist waren wir vom Wetter unabhängig. Abend ging es dann auf eine Nachtaktion. Viele von den Teilnehmern waren aber mit dieser Aufgabe, geht allein einen Pfad durch den Wald, überfordert. Hochseil-Aktionen und Nachtaktion sind für eine 6. Klasse vielleicht zu viel.
Der letzte Tag verlief nach so viel Anstrengung überraschend gut. Die Kooperations- und Interaktionsaufgaben wurden hervorragend gemeistert. Leider blieb zu wenig Zeit übrig um die Kommunikation zwischen den Schülern zu fördern, denn dann wären viele Aufgaben stressfreier und effektiver gelöst worden.