Jugendherberge | RE-Design - Enrico Reinsdorf - Part 3

Am Mittwoch habe ich als Hochseilgarten-Trainer im Auftrag vom Transparenz e.V. gearbeitet. Die Gruppe war eine 6. Klasse eines Gymnasiums und ihre Sozialkompetenz war ausgesprochen hoch. Wir Trainer mussten nicht oft die Kinder dazu animieren sich gegenseitig zu helfen und so hatten wir viel Spaß. Die Gruppe schaffte es dass viele Kids viele Stationen ausprobieren konnten. Einige haben sogar ihre eigene Angstgrenze überwunden.

Ein toller Tag für alle!

Gestern war ich mit einer Kollegin in der Jugendherberge Hellenthal um eine Gruppe von Vätern mit ihren Kindern im Hochseilgarten zu betreuen. Die insgesamt 18 Teilnehmer hatten riesigen Spaß und einige Väter waren über die Leistung ihrer Kinder sehr überrascht. Zum Schluss war das Vertrauen von einigen Väter so groß, dass sie sich selbst von ihren eigenen Kindern sichern haben lassen.

Am 08. und 09. Juni war ich wieder in der Jugendherberge Hellenthal und habe für den Transparenz e.V. ein verkürztes Erlebnispädagogisches Programm durchgeführt.

Es war ein schwieriges Programm da es sich um 16 Schüler einer Sonderschule handelte. Wiedermal stellte ich fest, dass gerade diese Kinder solche besonderen Programm nötig, aber leider nicht die finanziellen Mittel haben. So buchten sie statt den üblichen 4 Tagen ein Kurzprogramm welches schon nach 2 Tagen beendet ist.

Trotz der schwierigen Umstände bin ich mir sicher in den meisten Kids ein kleines Bewusstsein für soziales Verhalten erschaffen zu haben. Ich hoffe dass die Lehrer und ihr Umfeld damit weiterarbeiten.

Nach längerer Seminarpause hatte ich nun endlich wieder einmal ein Erlebnispädagogisches Programm in der für den Transparenz e.V. Es war eine 6. Klasse einer Realschule.

Nach der üblichen Begrüßung am Montag Mittag begannen wir direkt mit einer Gruppenaufgabe zur Förderung der Interaktivität. Leider machte uns der Regen aber einen Strich durch die Rechnung und wir mussten abbrechen.

Am Dienstag starteten wir wieder gut gelaunt mit Vertrauens- und Wahrnehmungsübungen. Nach dem Vertauensfall, überraschenderweise trauten sich viele von denen, wagte ich nochmals einen Versuch einer Kooperations- bzw. Interaktionsaufgabe. Doch leider platzte wieder einmal das Wetter mit heftigen Regen in unsere Aufgabe hinein. Schade eigentlich, denn die Gruppe war auf einen sehr guten Weg es zu schaffen.

Am Mittwoch war dann der große Hochseilgarten-Tag angesagt. Da bei uns alles überdacht ist waren wir vom Wetter unabhängig. Abend ging es dann auf eine Nachtaktion. Viele von den Teilnehmern waren aber mit dieser Aufgabe, geht allein einen Pfad durch den Wald, überfordert. Hochseil-Aktionen und Nachtaktion sind für eine 6. Klasse vielleicht zu viel.

Der letzte Tag verlief nach so viel Anstrengung überraschend gut. Die Kooperations- und Interaktionsaufgaben wurden hervorragend gemeistert. Leider blieb zu wenig Zeit übrig um die Kommunikation zwischen den Schülern zu fördern, denn dann wären viele Aufgaben stressfreier und effektiver gelöst worden.

An diesem Sonntag hat die das 100-jährige Bestehen der Verbandes gefeiert. Dazu wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Der Transparenz e.V. öffnete der Hochseilgarten und Eltern wie Kinder konnten sich der Herausforderung stellen in 4 bzw. 8 Metern Höhe gemeinsam oder alleine zu balancieren.

Anschließend lud der Transparenz e.V. alle Trainer die dafür kostenlos gearbeitet haben zu einem noblen Abendessen ins Restaurant im Schloß Schleiden ein. Leider hat Enrico, also ich, die Einladung nicht richtig gelesen und vergessen neben den Outdoor-Klamotten auch noch Sachen mitzunehmen die man bei einen solchen Besuch hätte brauchen können. Naja, was soll’s! Ich durfte trotzdem rein und das Essen war fantastisch.

Ein relativ neues Programm ist das “Rette mich wer kann”. Wie , der Urvater der Erlebnispädagogik, schon erkannt ist die soziale Hilfe ein wichtiges Mittel um den Menschen das Zusammenleben zu erleichtern.

In diesem Programm hatte die Gelegenheit einer 5 Klasse aus Bonn mal zu zeigen wie man sich richtig in einer Unfallsituation verhält. Und damit meine ich nicht nur wie man Druckverbände anlegt oder eine stabile Seitenlage macht. Diese Ausbildung bekommt man beim Deutschen Roten Kreuz oder ähnlichen Einrichtungen schon zu genüge.

In unserem Programm geht es viel mehr um das ganze Drumherum. Dass heißt wir reden und üben nicht nur im Klassenraum mit den Teilnehmern den Ablauf von Rettungsmaßnahmen, sondern wir gehen mit ihnen in die Natur – dort wo sie am ehesten mit solchen Situationen konfrontiert werden.

Heute Vormittag war ich für die Firma “” als Sicherheitstrainer tätig. Der WDR hatte sie für ein Kompetenz-Training () gebucht. Wir waren für mehrere Stunden in einem Hochseilgarten und haben mit diesem Medium versucht die Teamfähigkeit der Auszubildenden zu fördern.

Am Montag und Dienstag hatte ich ein erlebnispädagogisches Kurzprogramm mit einer Hauptschule. Es war ihre Abschlussfahrt.

Leider geht der Trend von erlebnispädagogische Programme immer mehr zu solchen Kurzprogrammen. Dabei weiß jeder Lehrer, jeder Jugendliche und alle Eltern, dass innerhalb von 48 Stunden keine dauerhaften Änderungen stattfinden können. Trotzdem müssen immer mehr Jugendherbergen solche verkürzten Programme anbieten – da die Buchungen immer mehr zurück gehen.

Viel Eltern können sich solche Klassenfahrten mit Programmangeboten nicht leisten. Dabei kostete dieses von Transparenz e.V. durchgeführte Programm inklusiven Aufenthalt und Vollverpflegung in der Jugendherberge gerade mal 75,50 €.

Am Mittwoch und am Donnerstag habe ich als Hochseilgarten-Trainer im Auftrag vom Transparenz e.V. gearbeitet. Die Wetterlage war zwar nicht wirklich passend und viele Kinder haben gegen Nachmittag gefroren – trotzdem behaupteten sie das es viel Spaß gemacht hat ihr eigenen Ängste zu überwinden und Vertrauen in die Klassenkameraden zu bekommen, die sie sicherten.

Nun ist es so weit, der erste Eintrag meines 2. Standbeins kommt. Es war das Programm einer 6. Klasse einer Hauptschule und es war eine gute Woche. Die Klasse machte ihre Klassenfahrt zu uns und ich versuchte mit ein paar Übungen den Kids klar zu machen das es besser ist miteinander statt gegeneinander zu arbeiten und dabei auch noch Spaß zu haben.

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