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In den letzten Tage war die 7. Klasse des Max-Plank-Gymnasium aus Duisburg in der Jugendherberge Hellenthal zu Gast. Sie buchten das “Rette mich wer kann”-Programm der Transparenz e.V. Ich mag das Programm und übernehme gern die Leitung. Anders als bei den normalen EP-Programmen gibt es hier das “1. Hilfe”-Überthema. Daran orientieren sich alle Aktionen die ich mit den Kindern mache.
Wie immer war es Anfang schwer und die Kids wollten lieber chillen als beim Programm mitmachen. Aber nachdem sie gesehen haben das auch dies Spaß macht entschieden sich viele doch dafür. Wie immer leider aber nicht alle. Trotzdem glaube ich das diese Klassenfahrt für die Schüler einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.
In den vergangen 4 Tagen begleitete ich die 8. Klasse der Realschule Hohenstein aus Wuppertal-Barmen. Es war eine schwierige Woche, denn erstens hatten die Schüler vergessen das sie ein Programm hatten und sich darauf gefreut zu-“chillen”. Und zweitens waren sie alle in der Pubertät und sowieso gegen alles was man ihnen sagte.
Naja ganz so schlimm war es auch wieder nicht. Nur ein paar von denen waren absolut Beratungsresistenz und fanden vieles total kindisch und langweilig. Viele von den anderen begriffen sehr schnell das, wenn sie sich auf die Aktionen einlassen, sie recht viel Spaß haben können.
Nur bei den Reflexionen kam ich nie so weit wie ich es gern hätte. Da fehlte es vielen an dem nötigen Durchhaltevermögen.
Trotz dem anstrengenden Programablauf und immer wieder Motivieren bin ich froh genau diese Klasse gehabt zu haben. Denn am Ende hatten doch viele Begriffe was es bedeutet sich gegenseitig zu Helfen und Herausforderungen gemeinsam zu schaffen.
Am Wochenende hatte ich die B-Jugend des Blau-Weiß Alsdorf in der Jugendherberge Hellenthal. Es waren 11 Jung mit 2 Trainern. Da diese sehr sportlich sind und den Wettkampf lieben, teilte ich die Gruppe und machte mit ihnen Aktionen gegeneinander. Bis auf das Wetter war es eigentlich ein gelungener Tag. Wir schafften richtig viele Spiele und selbst das Kubb-Spiel am Schluss machte den Jungs trotz Regen noch Spaß.
Und noch ein Team-Training. Diesmal war es nur eine kleine Gruppe von 12 Teilnehmern die ein Team-Training bei proSolutions Consulting GmbH gebucht haben. Die haben wiederum bei Konzilianz e.K. ein Hoachseilgarten-Training gebucht. Der wiederum mich als freien Trainer zur Unterstützung gebucht hat.
Diese Woche hatte ich wieder eine Realschule Plus, die Loreley-Grund- und Realschule aus St. Goarshausen. Sie waren das erste Mal bei uns in der Jugendherberge Hellenthal zu Gast um ein Erlebnispädagogisches Programm zu machen. Da die Kinder sowohl Hauptschul- als auch Realschule-Niveau haben, war es manchmal schwierig die passenden Spiel und Aktionen zu finden um es für alle spannend und herausfordernd aber nicht überfordernd zu machen.
Viele fanden den Tag im Hochseilgarten als den schönsten Tag auf der Klassenfahrt. Auch fand das die Kinder an diesen Tag sehr große Herausforderungen angenommen haben und zum Teil sogar über ihre persönlichen Grenzen hinaus gegangen sind. Sehr beeindruckend so etwas.
Andere meinten das die gemachte Nachtaktion, wo sie in 3er-Teams ein Teilstück im Wald alleine gehen sollten, das Aufregendste war.
Leider war unser Start am Montag nicht besonders gelungen, denn die Gruppe konnte erst eine halbe Stunde später beginnen. Da ich aber, wegen einem Team-Training der ERGO Versicherungsgruppe AG, schon 16:30 Uhr das Programm beenden musste, fehlte mir somit eine ganze Stunde um die Kinder kennenzulernen.
Am letzten Montag habe ich als Sicherheitstrainer für Konzilianz e.K. eine Gruppe von Teilnehmern der ERGO Versicherungsgruppe AG aus Düsseldorf betreut. Das Hochseilgarten-Training begann um 16:00 Uhr und endete gegen 19:00 Uhr. Da ich aber leider bis 17:00 Uhr ein Erlebnispädagogisches Programm noch hatte, musste ich einen Kompromiss eingehen.
Das EP-Programm der Loreley-Schule beendete ich dann gegen 16:30 Uhr. So verpasste ich nur eine halbe Stunde – die meine Kollegen mit der Sicherheitseinweisung überbrückten. Soweit die Theorie. Wie üblich bei solch kniffligen Zeitkonstellationen klappte das gar nicht so gut, denn das EP-Programm konnte ich erst 14:30 Uhr statt um 14:00 Uhr beginnen und so fehlte mir fast eine Stunde Programm-Zeit. Fazit: keine Überlappungen mehr bei Programmen.
Am Wochenende habe ich nach fast 2 Jähriger Pause wieder eine Waldmeister-Programm übernomen. Nachdem ersten Mal vor 2 Jahren war mir der Aufwand gegenüber dem Ergebnis zu stressig. Deshalb habe ich eine lange Zeit einen großen Bogen um solche Aufträge gemacht.
In letzter Zeit habe ich mich aber mit Kollegen unterhalten und ein anderes Bild diese Programmes bekommen. Nicht das Programm ist stressig sondern meine Einstellung dazu. Diesmal bin ich viel relaxter an die Sache rangegangen und siehe da es ist ein sehr nettes Programm.
Auch war meine Gruppe eine sehr nette Zusammensetzung von 5 Vätern mit ihren Söhnen, die zur Erstkommunion dieses als Geschenk bekommen haben.
Letzte Woche hatte seit langem (über einem Monat) wieder einmal ein Erlebnispädagogisches Grundprogramm. Diesmal war es die Friedrich-Bayer-Realschule aus Wuppertal. Die Schule legt schon im Schulbetrieb viel Wert auf sozialem Umgang miteinander und das habe ich auch zu Beginn der Woche gemerkt. Die Kinder hatte einen sehr freundlichen Umgangston und es gab fast keine Berührungsängste und Ausgrenzungen beim Bilden von Kleingruppen.
Wieder einmal ein Kurzprogramm. Aber bei diesem haben die Schüler am 2. Tag einen großen Schritt nach vorn gemacht. Viele von ihnen begriffen, dass die Zusammenarbeit produktiver und stressfreier ist als egoistisch sein eigenes Ding zu machen. Klasse diese Klasse!
Diesmal war es ein sehr entspanntes Arbeiten mit den Schülern der 6. Klasse der Hauptschule aus Mönchengladbach. Obwohl es wieder einmal nur ein Kurzprogramm war machten die Schüler gerade gegen Ende des Programms einen großen Schritt in die richtige Richtung (sozialer Umgang untereinander).