Nach doch sehr langer Zeit, letztes war im November, nun endlich wieder einmal zwei Hochseilgarten-Trainings. Es waren zwei von drei Klassen einer Hauptschule. Und wie immer war es sehr anstrengend. Jeder Schüler für sich einzeln genommen war echt sehr nett, aber sobald sie zu mehreren zusammen kamen wurde es anstrengend und laut. Jeder fiel dann wieder in seine “blöde” Rolle.
Zusätzlich kam hinzu, dass ihr Meinung was sie leisten können, bzw. wie intelligent sie sind sehr schlecht war und sie sich nicht immer viel zutrauten. Da musste man schon mal etwas Druck machen um sie über einen schwankenden Balken balancieren zu lassen. Als es dann vorbei war, fanden sie alle es dann doch cool obwohl sie vorher abbrechen wollten. Also eigentlich wie immer!
Diesmal war es ein sehr entspanntes Arbeiten mit den Schülern der 6. Klasse einer Hauptschule. Obwohl es wieder einmal nur ein Kurzprogramm war machten die Schüler gerade gegen Ende des Programms einen großen Schritt in die richtige Richtung (sozialer Umgang untereinander).
Oh man, was war das für ein Programm! Aber ich glaube den Schülern der Hauptschule, aus einem sozialen Brennpunkt komment, hat es super gefallen. (Hoffentlich) haben sie gelernt dass ein miteinander stressfreier und angenehmer ist als wenn jeder versucht egoistisch nur seine Bedürfnisse in den Vordergrund zustellen.
Bei einem Kurzprogramm über 2 Tage bin ich immer skeptisch, ob die Übungen ihre Nachhaltigkeit bekommen so wie geplant.
In den letzten beiden Tage habe ich die 7. Klassen einer Hauptschule betreut. Sie hatten ein erlebnispädagogisches Kurzprogramm mit Hochseilgarten in der Jugendherberge Hellenthal gebucht.
Nachdem ich am ersten Nachmittag durch Kennlern-Aktionen die Klasse besser einschätzen konnte, unternahmen wir abends dann eine Nachtaktion (sehr nette Atmosphäre – bei Schnee im Dunklen quer durch den Wald). Am 2. Tag ging es dann in den Hochseilgarten, wo nicht wie üblich durch Eigensicherung sondern durch das gegenseitige Sichern, die Teilnehmer mehr Vertrauen und Hilfsbereitschaft üben konnten. Nebenbei wird dadurch das Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl gesteigert. So war es am Schluss eine neue und sehr gute Erfahrung für alle Schüler.
Am Montag und Dienstag hatte ich ein erlebnispädagogisches Kurzprogramm mit einer Hauptschule. Es war ihre Abschlussfahrt.
Leider geht der Trend von erlebnispädagogische Programme immer mehr zu solchen Kurzprogrammen. Dabei weiß jeder Lehrer, jeder Jugendliche und alle Eltern, dass innerhalb von 48 Stunden keine dauerhaften Änderungen stattfinden können. Trotzdem müssen immer mehr Jugendherbergen solche verkürzten Programme anbieten – da die Buchungen immer mehr zurück gehen.
Viel Eltern können sich solche Klassenfahrten mit Programmangeboten nicht leisten. Dabei kostete dieses von Transparenz e.V. durchgeführte Programm inklusiven Aufenthalt und Vollverpflegung in der Jugendherberge gerade mal 75,50 €.
Nun ist es so weit, der erste Eintrag meines 2. Standbeins kommt. Es war das Programm einer 6. Klasse einer Hauptschule und es war eine gute Woche. Die Klasse machte ihre Klassenfahrt zu uns und ich versuchte mit ein paar Übungen den Kids klar zu machen das es besser ist miteinander statt gegeneinander zu arbeiten und dabei auch noch Spaß zu haben.