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In den letzten Tage war die 7. Klasse des Max-Plank-Gymnasium aus Duisburg in der Jugendherberge Hellenthal zu Gast. Sie buchten das “Rette mich wer kann”-Programm der Transparenz e.V. Ich mag das Programm und übernehme gern die Leitung. Anders als bei den normalen EP-Programmen gibt es hier das “1. Hilfe”-Überthema. Daran orientieren sich alle Aktionen die ich mit den Kindern mache.
Wie immer war es Anfang schwer und die Kids wollten lieber chillen als beim Programm mitmachen. Aber nachdem sie gesehen haben das auch dies Spaß macht entschieden sich viele doch dafür. Wie immer leider aber nicht alle. Trotzdem glaube ich das diese Klassenfahrt für die Schüler einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.
Diese Woche war das private Gymnasium Marienstatt in der Jugendherberge Hellenthal zu Besuch. Es war eine 7. Klasse und damit schon recht weit in der Entwicklung ihrer eigenen Reflexionen und Beurteilungen von Situationen. Wie immer machte mis die Arbeit sehr viel Spaß und wir erzielten gute Erfolge in der Förderung der Sozialkompetenz die Schüler.
Am letzten Tag ihrer Klassenfahrt sind wir in den angeschlossenen Hochseilgarten gegangen, wo die Schüler sich, gegenseitig gesichert, in 8 Metern Höhe ihren eigenen Grenzen stellen durften. Auch waren einige Elemente nur durch Teamarbeit zu schaffen.
Ein relativ neues Programm ist das “Rette mich wer kann”. Wie Kurt Hahn, der Urvater der Erlebnispädagogik, schon erkannt ist die soziale Hilfe ein wichtiges Mittel um den Menschen das Zusammenleben zu erleichtern.
In diesem Programm hatte die Gelegenheit einer 5 Klasse aus Bonn mal zu zeigen wie man sich richtig in einer Unfallsituation verhält. Und damit meine ich nicht nur wie man Druckverbände anlegt oder eine stabile Seitenlage macht. Diese Ausbildung bekommt man beim Deutschen Roten Kreuz oder ähnlichen Einrichtungen schon zu genüge.
In unserem Programm geht es viel mehr um das ganze Drumherum. Dass heißt wir reden und üben nicht nur im Klassenraum mit den Teilnehmern den Ablauf von Rettungsmaßnahmen, sondern wir gehen mit ihnen in die Natur – dort wo sie am ehesten mit solchen Situationen konfrontiert werden.