Archiv für die Kategorie „Erlebnispädagogik“

Oh man, was war das für ein Programm! Aber ich glaube den Schülern der Hauptschule, aus einem sozialen Brennpunkt komment, hat es super gefallen. (Hoffentlich) haben sie gelernt dass ein miteinander stressfreier und angenehmer ist als wenn jeder versucht egoistisch nur seine Bedürfnisse in den Vordergrund  zustellen.

Bei einem Kurzprogramm über 2 Tage bin ich immer skeptisch, ob die Übungen ihre Nachhaltigkeit bekommen so wie geplant.

Bis gestern war ich 2 Tage für den Transparenz e.V. in der Jugendherberge in Bad Münstereifel tätig. Dort leitete ich das Top-Secret-Programm für eine 4. Klasse einer katholischen Grundschule. Hierbei handelt es sich um ein Spielepädagogisches Programm in dem die Kinder viele Spiel und Aufgaben bekommen zu Thema: Wir werden Detektive!

Die Kinder suchen dabei z.B. als Nachtaktion im Wald nach Lösungsbuchstaben, bauen Kodierräder für geheime Botschaften oder schreiben sie unsichtbar mit Milch. Auch nehmen sie Finderabdrücke und erstellen sich gegenseitig Steckbriefe.

Wie immer hat es nicht nur mir sondern auch den Kindern sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich immer wenn solche Programme stattfinden.

In den letzten 2 Tage war ich wiedermal als Erlebnispädagoge tätig. Diesmal waren 3 Klassen einer Grundschule in der Jugendherberge Hellenthal zu besuch und wieder einmal war die Zeit zu knapp. In 1½ Tage kann man effektiv nur sehr wenig in der Kindern bewegen. Schade eigentlich, denn die 27 kleinen Racker waren sehr neugierig und erste Erfolge stellen sich dann zum Schluss auch ein. Aber leider noch nicht bei allen und ich habe die Vermutung auch nicht nachhaltig.

Besser wäre für sie eine Klassenfahrt mit einen 4-Tage-Programm gewesen.

In den letzten beiden Tage habe ich die 7. Klassen einer Hauptschule betreut. Sie hatten ein erlebnispädagogisches Kurzprogramm mit Hochseilgarten in der Jugendherberge Hellenthal gebucht.

Nachdem ich am ersten Nachmittag durch Kennlern-Aktionen die Klasse besser einschätzen konnte, unternahmen wir abends dann eine Nachtaktion (sehr nette Atmosphäre – bei Schnee im Dunklen quer durch den Wald). Am 2. Tag ging es dann in den Hochseilgarten, wo nicht wie üblich durch Eigensicherung sondern durch das gegenseitige Sichern, die Teilnehmer mehr Vertrauen und Hilfsbereitschaft üben konnten. Nebenbei wird dadurch das Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl gesteigert. So war es am Schluss eine neue und sehr gute Erfahrung für alle Schüler.

Am Mittwoch habe ich als Hochseilgarten-Trainer im Auftrag vom Transparenz e.V. gearbeitet. Die Gruppe war eine 6. Klasse eines Gymnasiums und ihre Sozialkompetenz war ausgesprochen hoch. Wir Trainer mussten nicht oft die Kinder dazu animieren sich gegenseitig zu helfen und so hatten wir viel Spaß. Die Gruppe schaffte es dass viele Kids viele Stationen ausprobieren konnten. Einige haben sogar ihre eigene Angstgrenze überwunden.

Ein toller Tag für alle!

Gestern war ich mit einer Kollegin in der Jugendherberge Hellenthal um eine Gruppe von Vätern mit ihren Kindern im Hochseilgarten zu betreuen. Die insgesamt 18 Teilnehmer hatten riesigen Spaß und einige Väter waren über die Leistung ihrer Kinder sehr überrascht. Zum Schluss war das Vertrauen von einigen Väter so groß, dass sie sich selbst von ihren eigenen Kindern sichern haben lassen.

Am 08. und 09. Juni war ich wieder in der Jugendherberge Hellenthal und habe für den Transparenz e.V. ein verkürztes Erlebnispädagogisches Programm durchgeführt.

Es war ein schwieriges Programm da es sich um 16 Schüler einer Sonderschule handelte. Wiedermal stellte ich fest, dass gerade diese Kinder solche besonderen Programm nötig, aber leider nicht die finanziellen Mittel haben. So buchten sie statt den üblichen 4 Tagen ein Kurzprogramm welches schon nach 2 Tagen beendet ist.

Trotz der schwierigen Umstände bin ich mir sicher in den meisten Kids ein kleines Bewusstsein für soziales Verhalten erschaffen zu haben. Ich hoffe dass die Lehrer und ihr Umfeld damit weiterarbeiten.

Nach längerer Seminarpause hatte ich nun endlich wieder einmal ein Erlebnispädagogisches Programm in der für den Transparenz e.V. Es war eine 6. Klasse einer Realschule.

Nach der üblichen Begrüßung am Montag Mittag begannen wir direkt mit einer Gruppenaufgabe zur Förderung der Interaktivität. Leider machte uns der Regen aber einen Strich durch die Rechnung und wir mussten abbrechen.

Am Dienstag starteten wir wieder gut gelaunt mit Vertrauens- und Wahrnehmungsübungen. Nach dem Vertauensfall, überraschenderweise trauten sich viele von denen, wagte ich nochmals einen Versuch einer Kooperations- bzw. Interaktionsaufgabe. Doch leider platzte wieder einmal das Wetter mit heftigen Regen in unsere Aufgabe hinein. Schade eigentlich, denn die Gruppe war auf einen sehr guten Weg es zu schaffen.

Am Mittwoch war dann der große Hochseilgarten-Tag angesagt. Da bei uns alles überdacht ist waren wir vom Wetter unabhängig. Abend ging es dann auf eine Nachtaktion. Viele von den Teilnehmern waren aber mit dieser Aufgabe, geht allein einen Pfad durch den Wald, überfordert. Hochseil-Aktionen und Nachtaktion sind für eine 6. Klasse vielleicht zu viel.

Der letzte Tag verlief nach so viel Anstrengung überraschend gut. Die Kooperations- und Interaktionsaufgaben wurden hervorragend gemeistert. Leider blieb zu wenig Zeit übrig um die Kommunikation zwischen den Schülern zu fördern, denn dann wären viele Aufgaben stressfreier und effektiver gelöst worden.

An diesem Sonntag hat die das 100-jährige Bestehen der Verbandes gefeiert. Dazu wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Der Transparenz e.V. öffnete der Hochseilgarten und Eltern wie Kinder konnten sich der Herausforderung stellen in 4 bzw. 8 Metern Höhe gemeinsam oder alleine zu balancieren.

Anschließend lud der Transparenz e.V. alle Trainer die dafür kostenlos gearbeitet haben zu einem noblen Abendessen ins Restaurant im Schloß Schleiden ein. Leider hat Enrico, also ich, die Einladung nicht richtig gelesen und vergessen neben den Outdoor-Klamotten auch noch Sachen mitzunehmen die man bei einen solchen Besuch hätte brauchen können. Naja, was soll’s! Ich durfte trotzdem rein und das Essen war fantastisch.

Vom 20. bis zum 23. April habe ich in der für den Transparenz e.V. ein erlebnispädagigisches Grundprogramm durchgeführt. Wie immer war es schön mit einer 6. Klasse die die Grundprinzipien des sozialen Verhaltens zu trainieren. Als Höhepunkt der Tage empfanden die Schüler das Abseilen von 12 Meter in einem alten Steinbruch. Für mich persönlich war das Highlight zu beobachten wie die Kinder innerhalb von nur 4 Tagen gelernt haben mehr Rücksicht aufeinander zuhalten. So dass sie am Ende gemeinsam versuchen konnten auf eine riesige Wippe aufzusteigen ohne dass diese links oder rechts den Boden berührte. Leider waren aber auch diesmal einige Kinder sehr beratungsresistent und so war die Gruppe leider nicht in der Lage komplett auf der Wippe zu stehen.

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