Archiv für die Kategorie „Erlebnispädagogik“
Am Wochenende habe ich nach fast 2 Jähriger Pause wieder eine Waldmeister-Programm übernomen. Nachdem ersten Mal vor 2 Jahren war mir der Aufwand gegenüber dem Ergebnis zu stressig. Deshalb habe ich eine lange Zeit einen großen Bogen um solche Aufträge gemacht.
In letzter Zeit habe ich mich aber mit Kollegen unterhalten und ein anderes Bild diese Programmes bekommen. Nicht das Programm ist stressig sondern meine Einstellung dazu. Diesmal bin ich viel relaxter an die Sache rangegangen und siehe da es ist ein sehr nettes Programm.
Auch war meine Gruppe eine sehr nette Zusammensetzung von 5 Vätern mit ihren Söhnen, die zur Erstkommunion dieses als Geschenk bekommen haben.
Letzte Woche hatte seit langem (über einem Monat) wieder einmal ein Erlebnispädagogisches Grundprogramm. Diesmal war es eine Realschule. Die Schule legt schon im Schulbetrieb viel Wert auf sozialem Umgang miteinander und das habe ich auch zu Beginn der Woche gemerkt. Die Kinder hatte einen sehr freundlichen Umgangston und es gab fast keine Berührungsängste und Ausgrenzungen beim Bilden von Kleingruppen.
Trotzdem gibt es immer ein paar Kleinigkeiten die man verbessern kann. Zum Beispiel fiel es der Klasse schwer sich gegenseitig zuzuhören. Sie hatten noch nicht gelernt ihren Impuls direkt antworten zu müssen zu unterdrückt, sich zu melden und zu warten bis sie dran sind.
Meistens hatten die lauten Kinder immer eine gute Idee und diese wurde dann bis alles klappte von wiederum den lauten verbessert. Die leiseren Kinder wurden dabei oft überhört bzw. ergaben sich ihrem Schicksal und machten einfach nur mit.
Erst gegen Ende der Woche begriffen viele von ihnen das es stressfreier – weil leiser – und produktiver – weil alle mithelfen – ist wenn man sich zuhört und alle fragt was sie für Ideen haben bzw. was sie von den vorgeschlagenen Ideen halten.
Wieder einmal ein Kurzprogramm. Aber bei diesem haben die Schüler am 2. Tag einen großen Schritt nach vorn gemacht. Viele von ihnen begriffen, dass die Zusammenarbeit produktiver und stressfreier ist als egoistisch sein eigenes Ding zu machen. Klasse diese Klasse!
Diesmal war es ein sehr entspanntes Arbeiten mit den Schülern der 6. Klasse einer Hauptschule. Obwohl es wieder einmal nur ein Kurzprogramm war machten die Schüler gerade gegen Ende des Programms einen großen Schritt in die richtige Richtung (sozialer Umgang untereinander).
Diese Woche war ein privates Gymnasiums in der Jugendherberge Hellenthal zu Besuch. Es war eine 7. Klasse und damit schon recht weit in der Entwicklung ihrer eigenen Reflexionen und Beurteilungen von Situationen. Wie immer machte mis die Arbeit sehr viel Spaß und wir erzielten gute Erfolge in der Förderung der Sozialkompetenz die Schüler.
Am letzten Tag ihrer Klassenfahrt sind wir in den angeschlossenen Hochseilgarten gegangen, wo die Schüler sich, gegenseitig gesichert, in 8 Metern Höhe ihren eigenen Grenzen stellen durften. Auch waren einige Elemente nur durch Teamarbeit zu schaffen.
Letzte und diese Woche habe ich nach langer Zeit mal wieder 2 Klasse eines Realschule Plus. Es war einfach super. Ich habe mich nicht nur mit den Schülern super verstanden, sondern auch zu den begleitenden Lehrer hatte ich eine gute Beziehung.
Leider war das nicht immer so. In den ersten beiden Begegnungen mit den Lehrern von dieser Schule war das Klima sehr angespannt. Sie konnten meine Stränge beim Einhalten von Regeln und die für sie “zu langen” Reflexionsrunden nach den Aktion nicht verstehen. Es gipfelte in ein sehr emotionsgeladenes und leider auch persönliches – nicht sachliches – Streitgespräch. Danach beschloss ich nicht mehr mit Gruppen aus dieser Schule zu arbeiten.
Und schon wieder war ich Trainer für Konzilianz e.K. in Hellenthal. Diesmal waren es Teilnehmer einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wobei die Teilnehmer aus gesamt Deutschland zu uns kamen.
Mit den Schülern einer Grundschule macht die Arbeit immer Spaß. Diese Woche gab es zusätzlich noch viel Sonnschein. Leider war es nur ein Kurzprogramm und somit die Zeit viel zu kurz um wirklich tiefgreifende Erkenntnisse in den Kindern auszulösen. Schade!
Und direkt nach dem Einsatz als Hochseilgarten-Trainer für Konzilianz e.K. gleich noch 2 Einsätze für den Transparenz e.V.. In diesen Tagen war es wirklich sehr kalt, so dass auch ich während wir im HSG waren gefroren habe – gefühlte -15°C.
Am Dienstag war ich Hochseilgarten-Trainer bei einer Gruppe von Studenten der FH Aachen.