Archiv für die Kategorie „Erlebnispädagogik“
Nach doch sehr langer Zeit, letztes war im November, nun endlich wieder einmal zwei Hochseilgarten-Trainings. Es waren zwei von drei Klassen einer Hauptschule. Und wie immer war es sehr anstrengend. Jeder Schüler für sich einzeln genommen war echt sehr nett, aber sobald sie zu mehreren zusammen kamen wurde es anstrengend und laut. Jeder fiel dann wieder in seine “blöde” Rolle.
Zusätzlich kam hinzu, dass ihr Meinung was sie leisten können, bzw. wie intelligent sie sind sehr schlecht war und sie sich nicht immer viel zutrauten. Da musste man schon mal etwas Druck machen um sie über einen schwankenden Balken balancieren zu lassen. Als es dann vorbei war, fanden sie alle es dann doch cool obwohl sie vorher abbrechen wollten. Also eigentlich wie immer!
Die Jugendherberge Hellenthal hat für das Sylvester-Wochenende Gäste – Familien – eingeladen. Neben dem obligatorischen Sylvester-Essen gab es am Neujahrstag im Hochseilgarten die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. Wir waren mit 5 Trainern vor Ort und teilten die über 70 Teilnehmer in 2 Gruppen. So konnten viele mehrmals die Herausforderung annehmen über die wackelnden Balken und Konstruktionen zu bewegen.
Nicht nur den Trainern und mir hat dieser Tag super viel Spaß gemacht, sondern auch alle Teilnehmer waren super begeistert und dankbar für diesen gelungenen Event.
In den vergangen 4 Tagen begleitete ich die 6. Klasse eines Gymnasiums. Da das Wetter für die Kinder sehr kalt war und es doch immer mal wieder heftig geregnet hat, war es eine schwierige Woche. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht, denn nachdem die Schüler gemerkt haben das sie zusammen auch schwierige Aufgaben schaffen können, war ihre Motivation weiter zusammen zu arbeiten gestiegen. Ich hoffe das hält noch ein wenig an und sie schaffen es diese Teamarbeit und diesen Zusammenhalt auch in die Schule mit zu übertragen.
Ein Top-Secret-Programm ist ein spiele-pädagisches Programm welches für 3. bis 6. Klasse gedacht ist. Zu den meisten Spiele gehört das man gegen einander arbeitet um den besten bzw. das beste Team zu ermitteln. Leider entsprach dieses Konzept nicht ganz der Vorstellung der Lehrerin. Sie wies mich nach dem Programm daraufhin das es besser gewesen wäre wenn die gesamte Gruppe zusammen gewonnen hätte.
Zwar hatte sie mich im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht das der Schwerpunkt auf das gemeinsame Erleben gesetzt werden sollte, aber die Umstellung von einzelnen Programmpunkten auf Teamarbeit wie es in der klassischen Erlebnispägagogik der Fall ist, war ihr dann doch zu viel.
So war es doch eine recht schwierige Woche. Auch die Kinder hatte in ihren Umgang miteinander recht große Problem und Zeit zum Reflektieren blieb leider nicht wirklich. Wie gesagt versuchte ich über Kompromisslösungen ein einigermaßen gutes Programm abzuliefern.
In den letzten Tage war die 7. Klasse eines Gymnasium in der Jugendherberge Hellenthal zu Gast. Sie buchten das “Rette mich wer kann”-Programm der Transparenz e.V. Ich mag das Programm und übernehme gern die Leitung. Anders als bei den normalen EP-Programmen gibt es hier das “1. Hilfe”-Überthema. Daran orientieren sich alle Aktionen die ich mit den Kindern mache.
Wie immer war es Anfang schwer und die Kids wollten lieber chillen als beim Programm mitmachen. Aber nachdem sie gesehen haben das auch dies Spaß macht entschieden sich viele doch dafür. Wie immer leider aber nicht alle. Trotzdem glaube ich das diese Klassenfahrt für die Schüler einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.
In den vergangen 4 Tagen begleitete ich eine 8. Klasse einer Realschule. Es war eine schwierige Woche, denn erstens hatten die Schüler vergessen das sie ein Programm hatten und sich darauf gefreut zu-“chillen”. Und zweitens waren sie alle in der Pubertät und sowieso gegen alles was man ihnen sagte.
Naja ganz so schlimm war es auch wieder nicht. Nur ein paar von denen waren absolut Beratungsresistenz und fanden vieles total kindisch und langweilig. Viele von den anderen begriffen sehr schnell das, wenn sie sich auf die Aktionen einlassen, sie recht viel Spaß haben können.
Nur bei den Reflexionen kam ich nie so weit wie ich es gern hätte. Da fehlte es vielen an dem nötigen Durchhaltevermögen.
Trotz dem anstrengenden Programablauf und immer wieder Motivieren bin ich froh genau diese Klasse gehabt zu haben. Denn am Ende hatten doch viele Begriffe was es bedeutet sich gegenseitig zu Helfen und Herausforderungen gemeinsam zu schaffen.
Am Wochenende hatte ich die B-Jugendeines Sportvereins in der Jugendherberge Hellenthal. Es waren 11 Jung mit 2 Trainern. Da diese sehr sportlich sind und den Wettkampf lieben, teilte ich die Gruppe und machte mit ihnen Aktionen gegeneinander. Bis auf das Wetter war es eigentlich ein gelungener Tag. Wir schafften richtig viele Spiele und selbst das Kubb-Spiel am Schluss machte den Jungs trotz Regen noch Spaß.
Und noch ein Team-Training. Diesmal war es nur eine kleine Gruppe von 12 Teilnehmern die ein Team-Training bei proSolutions Consulting GmbH gebucht haben. Die haben wiederum bei Konzilianz e.K. ein Hoachseilgarten-Training gebucht. Der wiederum mich als freien Trainer zur Unterstützung gebucht hat.
Diese Woche hatte ich wieder eine Realschule Plus. Sie waren das erste Mal bei uns in der Jugendherberge Hellenthal zu Gast um ein Erlebnispädagogisches Programm zu machen. Da die Kinder sowohl Hauptschul- als auch Realschule-Niveau haben, war es manchmal schwierig die passenden Spiel und Aktionen zu finden um es für alle spannend und herausfordernd aber nicht überfordernd zu machen.
Viele fanden den Tag im Hochseilgarten als den schönsten Tag auf der Klassenfahrt. Auch fand das die Kinder an diesen Tag sehr große Herausforderungen angenommen haben und zum Teil sogar über ihre persönlichen Grenzen hinaus gegangen sind. Sehr beeindruckend so etwas.
Andere meinten das die gemachte Nachtaktion, wo sie in 3er-Teams ein Teilstück im Wald alleine gehen sollten, das Aufregendste war.
Leider war unser Start am Montag nicht besonders gelungen, denn die Gruppe konnte erst eine halbe Stunde später beginnen. Da ich aber, wegen einem Team-Training eines Versicherungesgesellschaft schon 16:30 Uhr das Programm beenden musste, fehlte mir somit eine ganze Stunde um die Kinder kennenzulernen.
Am letzten Montag habe ich als Sicherheitstrainer für Konzilianz e.K. eine Gruppe von Teilnehmern einer Versicherungsgesellschaft betreut. Das Hochseilgarten-Training begann um 16:00 Uhr und endete gegen 19:00 Uhr. Da ich aber leider bis 17:00 Uhr ein Erlebnispädagogisches Programm noch hatte, musste ich einen Kompromiss eingehen.
Das EP-Programm für eine Realschule beendete ich dann gegen 16:30 Uhr. So verpasste ich nur eine halbe Stunde – die meine Kollegen mit der Sicherheitseinweisung überbrückten. Soweit die Theorie. Wie üblich bei solch kniffligen Zeitkonstellationen klappte das gar nicht so gut, denn das EP-Programm konnte ich erst 14:30 Uhr statt um 14:00 Uhr beginnen und so fehlte mir fast eine Stunde Programm-Zeit. Fazit: keine Überlappungen mehr bei Programmen.