Mobiler Verkehrsparkour 2


Da die Sicherheit der Kinder auf ihren Schulweg für mich eine sehr hohe Priorität hat, habe ich dazu entschlossen für Schulen bzw. Vereine eine flexiblen Verkehrsparkour zu entwickeln. Wie komme ich zu diesem Entschloss? Auf der einen Seite durch die Statistik des ADAC bzw. der Deutschen Verkehrswacht (siehe hier) und auf der anderen Seite durch das Gespräch mit der Münchberger Polizei und der Grundschule in Konradsreuth.

Die Verkehrserziehung von Grundschülern wird von den Schulen und der örtlichen Polizei organisiert. Wie schon hier geschrieben, gibt die Kultusministerkonferenz vor was in welchen Jahrgangsstufen gemacht werden soll.

In einem Gespräch mit der Polizei in Münchberg erfuhr ich, dass in der ersten Klasse die Polizei 1 Doppelstunde Verkehrserziehung durchführt, welche in der 2. Klasse mit einer weiteren Doppelstunde vertieft wird. Falls es die Schulen wünschen, kommt die Polizei auch in der dritten Klasse vorbei um das Verhalten im Verkehr zu üben bzw. zu festigen. In der 4. Klasse findet dann sowohl eine theoretische als auch eine praktische Lernerfolgskontrolle statt. Diese Vorgehensweise wurde mir von von der Grundschule in Konradsreuth, die von der Hofer Polizei betreut wird, bestätigt.

Schulhof Volksschule Konradsreuth

Schulhof Volksschule Konradsreuth

Das ist zu wenig!

Aus dem Gespräch mit der Grundschule habe ich herausgehört, dass nicht jede Schule einen Parkour für die Verkehrserziehung auf dem Schulhof hat, auch stehen anderen nicht jeder Schule ein separates Gelände wie es die Münchberger Polizei den Schulen anbietet, zur Verfügung.

Um den Schulen eine bessere Umsetzung ihres Verkehrserziehungsauftrages zu ermöglichen, werde ich einen mobilen Verkehrsparkour entwickeln, den die Lehrer ohne großen Aufwand auf- und abbauen können. Er wird auch so flexibel einsetzbar sein, dass verschiedene Verkehrssituationen mit den Kindern durchgespielt werden können. So können die Lehrer den Parkour den Gegebenheiten des Umfeldes der Schule anpassen.

Um den Finanzhaushalt der Schulen bzw. Vereine nicht großartig zu belasten, wird bei der Erstellung der Gerätschaften darauf geachtet, dass möglichst einfach zu beschaffende Materialien genutzt werden. So können Reparaturen bzw. Erweiterungen des Parkours selbst vorgenommen werden.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu “Mobiler Verkehrsparkour

  • Sibylla Schöniger

    Guten Tag,
    die Grundschule Roetgesbuettel beabsichtigt einen Verkehrsparcour aufzubauen. Könnten Sie uns Vorschläge und Preise unterbreiten?

  • Sibylla Schöniger

    Gibt es diesen Verkehrsparcour bereits, um ihn zu erwerben?
    MfG
    Sibylla Schöniger, Rektorin