Tag 21 – Erweiterung durch AJAX

Um den Bedienungskomfort der Seite zu verbessern, habe ich mir gedacht das die Administration am besten immer innerhalb eines Popups.

Also wenn man z.B. eine neue Seite hinzufügen möchte, sollte nicht eine neue Browser-Seite geladen werden, wie es zur Zeit der Fall ist, sondern besser wäre es wenn über die Thickbox-Erweiterung das Formular innerhalb einer darübergelegten Ebene angezeigt wird. Eigentlich könnte jede Modifikation am System damit erweitert werden. So auch eine Zwischenabfrage vor dem Löschen eines Menüpunktes, einer Box oder gar einer gesamten Seite – auch könnten verlinkte Bilder in dieser neuen Ebene angezeigt werden.

So schön dies klinkt, einen kleinen Nachteil hätte diese Erweiterung allerdings doch. Wenn JavaScript deaktiviert ist, könnte es zu Problemen kommen, da ja AJAX bekanntlich auf JavaScript aufbaut. Aus diesem Grund empfehle ich bewusst zur Zeit solche Erweiterungen nur im kontrollierten Rahmen anzuwenden. In meinem Fall wäre das der Administrationsbereich. Hier sollte JavaScript schon aus dem Grund aktiviert sein, um den Online-Editor zu benutzen. Im Frontend-Bereich wo jeder Besucher die Links benutzen möchte, ist es vielleicht zu viel verlangt.

Auch habe ich zur Zeit die Thickbox-Erweiterung nicht mit integriert, um die Übersichtlichkeit und damit die Verständlichkeit nicht zu gefärhden.

2 Kommentare

  1. Darüber, ob, würde ich mir keine Gedanken machen. Wer seine Webseite administriert, der hat fast immer zwangsläufig auch JavaScript aktiviert.
    Kaum ein CMS läuft auf dem Backend noch ohne JS, sei es Typo3 oder WordPress.

    Rein statistisch gesehen ist die Zahl der Anwender im Frontend ohne JS mittlerweile (und ein Glück!) ebenso verschwindend gering (bei mir ca. 1%).
    Daher ist m.E. Ajax/JS zugunsten des Bedienkomforts absolut zu befürworten.
    Solange nicht auf eine aufgeblähte und den Seitenaufbau verlangsamende Methode zurückgegriffen wird. Dazu dienen dann später kleine „Warte-Images“ wie sie eben auch in der Thickbox enthalten sind.

    Denk an die Webkrauts:

    Reaktionszeit
    Alle Interaktionselemente müssen schnell reagieren. Es gibt nur wenig Dinge, die den Benutzer schneller verjagen, als ein langsames Interface. Studien belegen, dass jede Reaktionszeit unter 0,1 Sekunde dem Benutzer das Gefühl gibt, sofort zu reagieren. Alles bis zu einer Sekunde nimmt der Benutzer als Verzögerung wahr, hält ihn aber nicht von dem ab, was er tut. Ab einem Limit von zehn Sekunden verliert der Benutzer jedoch den Fokus und tut andere Dinge, um die Zeit zu überbrücken, oder beendet die Interaktion komplett.

    In diesem Sinne und ein dickes Lob und – falls wir uns nicht mehr hören – ein frohes Weihnachtsfest
    Hartmut

  2. Hallo Hartmut,

    leider sehe ich das nicht so, bloß weil die Webkrauts eine Vorgabe von Interface-Design gegeben haben, muss das fürs Web noch lange nicht gleichbedeutend sein. Was ich sage will, für Software im allgemeinen Sinne, wie Fernseher, Radio, Auto oder Betriebsystem ist das ok. Fürs Web sehe ich das anderes. Die Ladezeit von Seiten hängt mit der Geschwindigkeit des Netzes zusammen und wenn die langsam ist, nützt auch kein noch so schönes Lade-Bildchen.
    Hinzukommt, dass Suchmaschinen außer der Startseite nix indezieren können, weil sie auf jeden Fall nicht JavaScript verstehen. Man müsste dann umständlich über eine URL-Analyse diese Möglichkeit mitanbieten – ob das sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln.
    Auch bin ich bei deiner Statistik (1% haben JavaScript nicht oder deaktiviert) sehr skeptisch. Woher weiß deine Statistik das? Der Server kann diese Angabe nicht vom Browser anfragen. Falls du dich auf clientseitige Analysetools beziehst, dann kenne ich nur welche die per JavaScript laufen und die können ohne JavaScript nicht die Statistik füttern.

    Auch ich wünsche dir eine frohe Weihnacht, falls wir uns nicht mehr hören.

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